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Im Gegensatz zu vielen anderen großen Rotweinen ist der Barolo kein Verschnitt, sondern wird zu 100%, also sortenrein aus der Nebbiolorebe hergestellt. Traditionell wird der Wein bis zu 24 Tage lang mit Schalenkontakt in großen Eichenfässern, sogenannten botti, vergoren. Dadurch entsteht eine massive Konzentration von Fruchtaromen einerseits, aber auch ein extremer Tanningehalt (siehe auch Corilagin). Die Tannine verlangen eine Alterung des Weines von 15 bis 20 Jahren. Seit den späten 1970er Jahren gibt es einen Trend zu Weinen, die viel früher getrunken werden können. Heute wird der Schalenkontakt meist auf bis zu 17 Tage beschränkt. So ist der Wein bereits nach 5 bis 6 Jahren trinkbar.[3] Dennoch bleibt der Barolo ein sehr tanninhaltiger Wein, der sich dem Neuling nicht auf Anhieb erschließt. Um die Geschmacksintensität zu gewährleisten ist die Produktion pro Hektar Anbaufläche begrenzt auf 80 Doppelzentner Trauben, entsprechend 52 Hektoliter Wein oder 6933 Flaschen Wein zu 75 cl. Die DOCG-Bestimmungen wurden in den letzten Jahren umgearbeitet, die Mindestlagerzeit wurde auf 2 Jahre im Fass und 1 Jahr in der Flasche heruntergesetzt und als Fassholz ist nicht mehr ausschließlich slawonische Eiche zulässig. Auch ist es jetzt möglich, den Barolo im Barrique reifen zu lassen.